Beobachtungsuhren oder B-Uhren dienten der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg der Navigation anhand der sekundengenauen Bestimmung der Zeit. Diese Uhren wurden über der Montur getragen, benötigten also ein langes Armband. Für die genaue Ablesbarkeit mussten sie mit großen Zifferblättern ausgestattet sein, diese wiederum mussten sich optisch durch starke Kontraste auszeichnen. Es gab zwei Zifferblattvarianten: mit großen Stunden- oder großen Minutenziffern.

Beobachtungsuhren trug man mit einem Langriemen über der Montur am Handgelenk. Sie mussten einen präzisen Gang aufweisen und schnell ablesbar sein
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Von welchen Herstellern ließ sich die deutsche Luftwaffe solche B-Uhren liefern?
- A. Lange & Söhne
- IWC
- Laco
- Stowa
- Wempe
Als Fliegeruhren bezeichnet man heute Uhren, die in sportlichem oder Retrostil gestaltet sind und sich vor allem bei letzterem an Beobachtungsuhren anlehnen. Was die klassisch gestalteten Fliegeruhren auszeichnet, klärt der folgende Artikel: 10 typische Merkmale von Fliegeruhren.